Elegante Eingänge – warum und wie Sie Glastüren folieren

Haben Sie Glastüren in Ihrem Heim oder auf der Arbeit? Dann wissen Sie sicherlich, dass sich diese nicht nur durch ihre Transparenz, sondern auch durch ihr erhöhtes Gewicht von Holz- oder Kunststoffvarianten unterscheiden. Neben der eigentlichen Optik erfüllen sie ebenso eine Reihe an praktischen Zwecken. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, manche dieser Glastüren zu folieren. Erfahren Sie hier, wo sich Bauelemente dieser Art einsetzen lassen und ob Sie sie bekleben können bzw. sollten.

Glastüren: reine Dekoration oder praktischer Nutzen?

Links von einem langen Gang ist durch eine Glaswand ein Büroraum zu sehen. Hier arbeiten Menschen an einem Tisch.
Es gibt viele Gründe, Ihre Glastüren zu folieren

Denken Sie noch darüber nach, sich eine transparente Tür einsetzen zu lassen? Bzw. sind Sie nicht sicher, ob es in bestimmten Zimmern von Vorteil ist? Durchsichtige Eingänge finden sich in verschiedenen Räumen aus unterschiedlichsten Gründen. Wir geben Ihnen einen Überblick darüber, wo oder warum sie sich anbieten und wann es an der Zeit ist, Glastüren zu folieren.

Glaselemente am Arbeitsplatz

Tageslicht kann nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihre Leistungsfähigkeit beeinflussen. Gerade deshalb setzt man in Großraumbüros vermehrt auf die Verwendung von Glasfronten und -türen. Besonders dann, wenn die verbauten Fenster nur für wenig natürliche Beleuchtung sorgen. Die durchsichtigen Wände sorgen nicht nur für eine Öffnung und damit scheinbare Vergrößerung des Raumes, sondern lassen zu, dass das Licht in jeden Winkel dringen kann.

Für den gleichen Effekt, mit ein wenig mehr Privatsphäre bzw. weniger Ablenkung durch vorbeilaufende Kollegen, können unterschiedliche Materialarten eingesetzt werden. Beispielsweise strukturierte Dekor- oder Ornamentscheiben. Alternativ können Sie Wände und Glastüren folieren. Sei es mit dem eigenen Firmenlogo oder dekorativen Mustern, in dezenten bzw. anregenden Farben.

Aufsteigender Trend: Glas im Innenbereich

Es zeigt sich deutlich, dass der Einbau von Glaselementen im Innenbereich mehr und mehr vom Büro- auch auf Privatgebäude übergeht. Immer öfter tendieren Architekten zu ästhetischen Designentscheidungen, seien diese aus dem puren Material oder in reizvollen Kombinationen mit Holz, Stahl oder Beton. Mittlerweile lässt sich fast alles aus dem eleganten Feststoff machen: Trennwände und Wandverkleidungen, Fußböden, Fliesen, Vordächer, Heizkörper oder eben Glastüren. Folieren kann man diese natürlich ebenfalls. Auch hier wegen praktischer oder dekorativer Gründe.

Im Vordergrund eine Statue, dahinter eine Glastür, die einen Blick in einen Wohnraum erlaubt
Schaffen Sie Trennung und Öffnung zwischen Räumen

Nicht ganz so neu, aber ebenfalls beliebt, ist der Verbau von Glastüren im Badezimmer. Diese haben neben der Öffnung des Raumes und dekorativen Effekten einen vorwiegend zweckmäßigen Hintergrund. Vor allem beim Duschen oder Baden sind sie besonders viel Feuchtigkeit ausgesetzt. Im Gegensatz zu Holz wird Glas durch Nässe jedoch nicht beschädigt und überzeugt durch seine Langlebigkeit. Auch das Reinigen gestaltet sich vergleichsweise einfach. Foliert wird hier erneut aus Sichtschutzgründen, beispielsweise für mehr Privatsphäre bei der Körperhygiene, sowie zur Zierde.

Durchsichtige Eingangsbereiche – Glastüren folieren für mehr Sicherheit

Eine Glasfront im Eingangsbereich gibt den Blick auf den Innenraum einer Wohnung frei
So schaffen Sie schöne, natürliche Beleuchtung

Haben Sie transparente Elemente im Hauseingang oder ganze Glasfronten, die in den Garten führen, schaffen Sie eine Verbindung zwischen dem Innen- und Außenbereich. Diese ermöglicht es erneut, die Zimmer mit Licht zu fluten, und bietet einen wunderbaren Blick auf die Veranda oder den Innenhof. Allerdings birgt sie auch Risiken.

Sie bieten im Umkehrschluss anderen ebenfalls die Möglichkeit, Einsicht in Ihre Räumlichkeiten zu erhalten. Ihre Glastüren zu folieren kann Ihnen deshalb nicht nur mehr Privatsphäre, sondern auch einen gewissen Sicherheitsaspekt liefern. Hierfür bieten sich z.B. Spiegelfolien besonders gut an. Diese ermöglichen Ihnen eine weiterhin uneingeschränkte Sicht in die Natur, während von außen niemand ins Innere blicken kann. Sicherlich möchten Sie nicht, dass Fremde wissen, wer oder was sich alles in Ihrem Haus befindet. Doch das sind noch nicht alle Vorteile, die eine solche Montage mit sich bringt.

Wann und warum Sie Glastüren folieren sollten

Beim Blick auf die Einsatzmöglichkeiten durchsichtiger Bauelemente haben sich bereits einige Gründe herauskristallisiert, die Sie dazu veranlassen könnten, Ihre Glastüren zu folieren. Allerdings gibt es noch weitere praktische Hintergründe. Wir haben Ihnen die verschiedenen Optionen noch einmal zusammengefasst.

  • Sichtschutzfolie: Sorgt nicht nur im Büro für eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit, sondern auch für mehr Privatsphäre. Ähnliches gilt für Ihre persönlichen Räumlichkeiten. Entscheiden Sie sich hierbei zwischen vollständigem oder teilweisem Bekleben der Scheibe.
  • Sonnenschutz– bzw. Verdunklungsfolien: für mehr oder weniger Licht. Gerade am Arbeitsplatz, an dem Sie keine Entscheidungsgewalt über den Einsatz transparenter Bauelemente haben, sind diese durchaus praktisch. Arbeiten Sie viel am Computer, kann erhöhter Lichteinfall blenden bzw. dafür sorgen, dass Sie an Ihrem Bildschirm nichts mehr erkennen.
  • Isolierschutzfolien: bieten sich hervorragend für Ihre Balkon- oder Verandatüren an. Erhalten Sie Ihren freien Blick nach draußen und sparen Sie gleichzeitig Energie- und Heizkosten.
  • Splitterschutzfolien: bewahren Sie vor unschönen Unfällen. Gerade, wenn Sie Kinder im Haus haben, sollten Sie Ihre Glastüren sichern. Schnell laufen die Kleinen beim Spielen mal dagegen oder der Ball trifft nicht sein eigentliches Ziel. Besonders in diesem Moment sollte die Scheibe zusammenhalten.
  • Einbruchschutzfolien: behindern  ungebetene Gäste. Auch diese sollten an Terrassen- oder Eingangstüren nicht fehlen. Durch ihre widerstandsfähige Dreifachlaminierung schützt sie vor Durchwurf sowie -bruch und macht das Eindringen wesentlich zeitaufwendiger.
  • Glasdekorfolien: verleihen den grundsätzlich edel aussehenden Bauelementen den letzten Schliff. Wählen Sie aus abstrakten Mustern, niedlichen Motiven oder eigens erstellen Designs.

Sie sehen, das Türen-Folieren hat sowohl einen praktischen als auch dekorativen Nutzen. Damit Sie von diesem so schnell wie möglich in Ihrem Heim profitieren, empfehlen wir, zu selbstklebenden Produkten zu greifen. Diese haben Sie im Handumdrehen, ohne die Hilfe eines Experten, angebracht. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie es geht.

Hinter einer Tür mit Milchglas ist die Silhouette einer Person zu erkennen
Werten Sie Glastüren mit Folien auf

Glastüren folieren: So wird’s gemacht

Damit Sie im Nu Ihre Glastüren foliert haben, folgen Sie einfach diesen simplen Schritten. Wir empfehlen, das Ganze zu zweit anzugehen, um sich die Arbeit noch mehr zu erleichtern. Achten Sie ebenso darauf, das Bekleben nicht bei Temperaturen unter +6 °C durchzuführen. Folgendes benötigen Sie:

Eine Hand mit Gummihandschuh hält eine Sprühflasche
Folien sind im Handumdrehen angebracht

So wird’s gemacht:

  1. Befüllen Sie Ihre Sprühflasche mit 0,5 Liter Wasser.
  2. Geben Sie 30 ml des Transfer-Konzentrats hinzu. Diese Mischung reicht für etwa 6–7 m² Oberfläche.
  3. Reinigen Sie die Tür mit handelsüblichem Glasreiniger.
  4. Säubern Sie die Scheibe anschließend mit der Schaberklinge. Entfernen Sie alle Dreckpartikel.
  5. Halten Sie die eigentliche Folie fest, während die zweite Person einen Teil der Trägerfolie abzieht und die frei werdende, klebende Stelle mit dem Konzentrat besprüht.
  6. Die Flüssigkeit nun ebenfalls auf die zu beklebende Glasfläche auftragen. Die Folie sollte gut hin und her rutschen können.
  7. Ist die Folie komplett aufgelegt, besprühen Sie auch die andere Seite, um sich die Arbeit mit dem Montagerakel zu erleichtern.
  8. Jetzt wird mit dessen Hilfe die sich zwischen Glas und Folie befindliche Flüssigkeit von Innen nach Außen herausgedrückt.
  9. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis sich wirklich kein Wasser mehr unter der Folie befindet und keine Bläschen mehr zu sehen sind.
  10. Putzen Sie zum Abschluss mit einem weichen Tuch über die Kanten. Drücken Sie diese gegebenenfalls noch einmal mit dem Rakel an.
  11. Jetzt die Folie für drei Tage trocknen lassen, ohne sie zu berühren.
  12. Vor dem ersten Reinigen sollten Sie zwei Wochen warten. Benutzen Sie hierfür niemals Bürsten oder Klingen. Lappen bzw. Tücher und handelsüblicher Glasreiniger genügen.

Übrigens: Türen aus Holz oder anderen Materialien können Sie mit Möbelfolien bekleben. Diese haben aber einen rein dekorativen Effekt.

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Profil-Martin

Autor: Martin Siegel

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